Die Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) ist eine wichtige Überprüfung der peripheren Sehschärfe und wird mit dem Perimeter durchgeführt. Unter dem Gesichtsfeld versteht man das Wahrnehmungsfeld des Auges bei unbewegtem Blick geradeaus. Dieses Wahrnehmungsfeld kann sich durch bestimmte Erkrankungen oder aufgrund des Alters reduzieren. Betroffene erkennen dann nicht mehr alle Hindernisse auf ihrem Weg, sie gehen unsicherer und stolpern öfter.

Was passiert bei der Perimetrie?

Bei der Gesichtsfelduntersuchung werden beide Augen getrennt voneinander untersucht. Das nicht untersuchte Auge wird mit einer Augenklappe abgedeckt. Während der Untersuchung stützen die Patienten ihren Kopf in einer Halterung ab und sitzen vor einer gleichmäßig angeleuchteten Halbkugel. Mit dem untersuchten Auge muss eine Markierung fixiert werden. Im Anschluss werden verschiedene Leuchtmarken in das Gesichtsfeld eingespielt und sobald die Patienten diese wahrnimmt, drücken sie einen Knopf.

Regelmäßige Kontrollen des Gesichtsfelds

Die regelmäßige Überprüfung des Gesichtsfelds ist besonders wichtig bei Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Grüner Star (Glaukom), um deren periphere Sehschärfe möglichst lange zu erhalten.