Die Netzhaut (Retina) ist die innerste Haut im Augapfel und besteht aus einem mehrschichtigen Nervengewebe. Das durch die Hornhaut und Linse einfallende Licht wird auf der Netzhaut in Nervenimpulse umgewandelt, die durch den Sehnerv ins Sehzentrum des Gehirns gelangen. Dementsprechend wichtig ist eine gesunde Netzhaut für gutes Sehen.

Veränderungen der Netzhaut

Die Retina unterliegt alters- und krankheitsbedingten Veränderungen. Die diabetische Retinopathie ist eine Gefäßerkrankung der Netzhaut, von der Diabetikerinnen und Diabetiker betroffen sein können.

Es kann zu Veränderungen der feinen Gefäße der Netzhaut durch hohen Blutdruck kommen. Eine bekannte Netzhauterkrankung ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), von der jede vierte Person ab 75 Jahren betroffen ist. Bei hochgradig Kurzsichtigen sind Dehnungsveränderungen möglich, wenn der Augapfel der Betroffenen zu lange ist.

Regelmäßige Kontrollen

Eine regelmäßige Kontrolle der Netzhaut ist wesentlich, um gesunde Augen und gutes Sehen so lange wie möglich zu erhalten! Wichtig ist, bei Wahrnehmung von “Schleiern”, “Vorhängen”, “fliegenden Mücken” oder “schwarzen Punkten“, umgehend eine Augenärztin oder einen Augenarzt aufzusuchen.