Vielfältige Ursachen

Mit fortschreitendem Alter nimmt die Tränenproduktion ab. Umweltfaktoren, wie UV-Licht, Feinstaub und Ozon spielen hierbei eine negative Rolle. Auch einige Erkrankungen wie z. B. Polyarthritis und Diabetes können zu trockenen Augen führen. Die Belastung der Augen durch Bildschirmarbeit, Stress und Kontaktlinsen wirkt sich ebenfalls kontraproduktiv auf deren Feuchtigkeit aus. Insgesamt sind Frauen öfter betroffen als Männer.

Zu wenig Tränenflüssigkeit

Die Ursachen liegen entweder in zu geringer Produktion oder erhöhter Verdunstung der Tränenflüssigkeit. Dadurch ist die sensible Oberfläche des Auges der Umgebung schutzlos ausgeliefert und es kommt zur Entzündung. Die Beschwerden beginnen kaum merklich. Es kommt zu einem Trockenheits- und Fremdkörpergefühl, Brennen, Jucken, einem Druckgefühl, später zu Schmerzen, vermehrtem Tränenfluss, Rötung der Lidränder, einem Blendungsgefühl und letztlich häufig zur Sehverschlechterung.

Verantwortlich sind u.a. Hormone, Vitaminmangel, Kontaktlinsen, Medikamente sowie Augenerkrankungen (Allergien, Liderkrankungen, Verletzungen, Verbrennungen, Verätzungen). Durch frühes Erkennen im Rahmen einer Untersuchung und rechtzeitiger Behandlung des Problems können Folgeschäden für die Patienten minimiert werden.